Nov 032016
 

mefrau2016-0327Kathrin Aldenhoff leitet den Workshop. Sie ist Journalistin beim Weser Kurier. Studiert hat sie Kommunikationswissenschaften. Später hat sie ein Volontariat beim Weser Kurier gemacht.

In ihrem Workshop geht es um die folgenden Themen:
1. Was ist crossmediales Arbeiten?
2. Beispiele für crossmediales Arbeit
3. Themenideen für Reportagen
4. Praktische Übung
5. Fragen & Tipps

Crossmedialität ist ein Modebegriff. Er umfasst die Bespielung von journalistischen Inhalten auf mehreren Kanälen:
• Zeitung
• Webseite
• Whats App
• Instagram
• Facebook
• Snapchat
• Twitter
• Youtube

mefrau2016-0342Crossmediales Arbeiten ist die Realität. Man muss dabei nicht alles selbst machen, aber man sollte jemanden kennen, der es kann. Auch ist nicht jede Geschichte für alle Kanäle (Audio, Video, Foto, Text, Grafik) geeignet.

Ein Beispiel des Weser Kuriers ist die Multimediareportage „Draußen“. Sie ist eine 24-Stunden-Begleitung eines Obdachlosen. Hier haben sie zum Beispiel Twitter nicht genutzt, da es unangebracht erschien. Herausgekommen sind eine Print- sowie eine Multimediareportage. Ziel ist es, das Beste aus der Geschichte herauszuholen.

Als weitere Beispiele benennt Kathrin Aldenhoff:
• Snow Fall (NY Times) by John Branch
• Jagd auf das Matterhorn (NZZ)
• M29 – Berlins Buslinie (Berliner Morgenpost)
• Zukunft auf Griechisch (Weser Kurier)
• NSA Files: Decoded (The Guardian)

Wichtige Bestandteile des crossmedialen Arbeitens sind:
1. Plan machen
• Geschichte
• Protagonisten
• Was passiert?
• Welches Medium?
• Wie arbeiten?

2. Vor Ort recherchieren
• Läuft alles gut?
• Sind die Protagonisten gut?
• Ist die Geschichte spannend?

3. Zurück in der Redaktion
• Alles wie erwartet?
• Schwerpunkt bearbeitet?
• Aufnahmen gelungen?

4. PageFlow
(Übersicht der Geschichte)

5. Geschichte erzählen (Audio- und Videoschnitt etc.)

mefrau2016-0336Nach diesen Erklärungen geht es in die praktische Übung. Die Teilnehmerinnen sollen in Teams Geschichten erarbeiten, die ihres Erachtens nach geeignet sind für multimediales Arbeiten. Die Ergebnisse werden im Anschluss gemeinsam betrachtet und diskutiert. Es werden sehr unterschiedliche Themen vorgestellt. Auf diese Weise entwickeln die Teilnehmerinnen ein Gespür dafür, worauf es ankommt und welche Themen für das crossmediale Arbeiten geeignet sind. Sie geben sich gegenseitig Tipps, was noch zu beachten ist.

Autorin: Julia Wilms

 Posted by at 17:10

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